Themenwoche Inklusion

Wann braucht ein Kind mehr Förderung als andere? Sind Kinder, die emotional-soziale Störungen haben, schwieriger zu integrieren als Kinder mit einer Behinderung? Wo hört “normal” auf und wo fängt “gestört” an? Inklusion ist in dieser Woche ein Themenschwerpunkt des Stadtteilzentrums Steglitz. Denn nach wie vor ist vieles unklar. Inklusion lässt sich nicht so leicht umsetzen, wie die Politik es sich vorstellt. Oder doch? Read more

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Flüchtlinge – Wie fremd ist eigentlich fremd?

Motion blurred pedestrians crossing sunlit street

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Stellen Sie sich vor es ist Krieg. Stellen Sie sich vor, dass die einzige Chance, die einzige Hoffnung für Sie und Ihre Angehörigen darin liegt, Ihr Bündel zu schnüren, Ihre Heimat zu verlassen und dort hin zu gehen, wo Frieden ist. Wo es Nahrung, Strom und warmes Wasser gibt. Vielleicht auch ein bisschen Freude. Die weite Reise schreckt Sie nicht ab. Auch nicht das viele Geld, das Sie denen zahlen müssen, die Sie möglicherweise auf illegalen Wegen Ihrem Ziel näher bringen. Wochen oder Monate sind Sie unterwegs. Mit nichts außer Ihrem Leben und den wenigen Habseligkeiten, die man auf solch einer Flucht am Mann tragen kann. Wie es ausgeht? Sie wissen es nicht. Aber das ist allemal besser, als auszuharren, die Grausamkeiten auszuhalten oder der Ungewissheit ins Gesicht zu starren. Read more

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Das etwas andere Zeugnis

@fotolia

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Heute ist in Berlin und in Brandenburg Zeugnistag. Passend dazu habe ich neulich im Internet etwas Tolles entdeckt: das etwas andere Zeugnis. Ein Blatt, das die Eltern ausfüllen und das so viel mehr aussagt, als es Noten jemals könnten. Und weil es mich so begeistert hat, will ich es Ihnen nicht vorenthalten. Read more

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#steglitzhilft – update KW 5

Mixity - Two joint hands symbolizing diversityIn der Notunterkunft Lippstädter Strasse tobt nach wie vor das Leben. Zwar ist die Belegungszahl etwas gesunken (aktuell leben rund 200 Flüchtlinge in der Halle) – aber dennoch bleibt die Situation für die Menschen dort schwierig. Die Ausstattung der Halle – v.a. die sanitärtechnische Infrastruktur – stösst an ihre Grenzen.
Umso mehr freuen sich alle Beteiligten über das erfreulich große ehrenamtliche Engagement und die Unterstützung aus der Nachbarschaft. Eine stabile Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich über weitere Unterstützung sehr freut (siehe unten), organisiert neben der Spendenannahme und -ausgabe mittlerweile auch einige  Aktivitäten für die Flüchtlinge. Unter anderem wird ein stark nachgefragter Deutschkurs angeboten, Flüchtlinge werden bei Arzt- oder Behördengängen begleitet  und es fand ein erster „Ausflug“ in den „kieztreff“ des Stadtteilzentrum Steglitz in der Celsiusstrasse statt, wo die Stamm-Besucher der Einrichtung zusammen mit Ehrenamtlichen Kuchen, Tee und Kaffee mit rund 30 Flüchtlingen genossen haben, während die Kinder malten und spielten. Am Freitag kommt die Menschen aus der Sporthalle wieder in den „kieztreff“ – und dann wird gemeinsam gekocht und gegessen. Gelebte Nachbarschaft.
Nach wie vor brauchen wir Ihre Unterstützung. Allerdings bitten wir Sie freundlichst, uns NUR die Dinge zu spenden, die aktuell konkret gebraucht werden:
  • weiterhin Herrensachen für schlanke junge Männer
  • Herren-Schuhe  in den Größen 41-44
  • Hygienartikel aller Art
  • Zucker
Sonstige Kleidung können wir aus Kapazitätsgründen nicht mehr annehmen!
Zur Unterstützung der Angebote und Aktivitäten für die Flüchtlinge in der Notunterkunft Lippstädter Strasse freuen wir uns über ehrenamtliche Mitarbeit! Wir brauchen v.a.:
  • Ärzte, für ehrenamtlich durchgeführte  Sprechstunden
  • Friseure, die kostenlos Haare schneiden
  • Dolmetscher (v.a.) albanisch, serbisch, syrisch, bosnisch)
  • Begleitdienste (Behörden, Arztbesuche etc.)
  • Deutschlehrer
Das nächste Helfertreffen findet statt am Freitag, den 6.2., um 18.00 Uhr im  KiJuNa, Scheelestraße 145, 12209 Berlin
Kontakt / Anmeldung : helfen@sz-s.de
Spendenannahme: Mo. und Freitags 10 – 15 Uhr (KiJuNa)
Spendenausgabe: Die. 10-12, Do. 16-18 Uhr (Lippstädter Strasse)
Vielen Dank und herzliche Grüße von Haus zu Haus!
Thomas Mampel

 

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Mokassinkinder statt Helikoptereltern

unnamedIn der letzten Ausgabe der Stadtteilzentrum-Zeitschrift waren Kinder das große Thema. Unter anderem auch die sogenannten Helikoptereltern, die pausenlos um das Kind herumkreisen und ihm so den Raum für eigene Entdeckungen nehmen. Heute möchten ich Ihnen ein Buch empfehlen, in dem die Wildnispädagogin Krissy Pozatek zeigt, wie es auch anders geht. Read more

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